Herbert Rosendorfer – Werkanalyse


 

 

Der kundige Leser weiß, dass in den Büchern Herbert Rosendorfers immer wieder Skurrilitäten, Sonderlinge, exotische Schauplätze usw. vorkommen.


Fragen über Fragen!

Die folgende Sammlung enthält ausnahmslos nur solche Besonderheiten, gewissermaßen das Beste aus allen seinen Büchern. Die Frage, die sich dem Leser oft stellt lautet: "Ist das alles wahr, oder ist´s frei erfunden?" Nun, Sie werden erstaunt sein, was sich bei den Recherchen so alles als wahrhaftig herausgestellt hat. Einiges ist natürlich frei erfunden, dafür aber nicht minder unterhaltsam und komisch. Helfen Sie mit, die Wirrnisse und Unklarheiten zu beseitigen und die Schleier, die Herbert Rosendorfers Werk hier und da umwehen, ein wenig zu lüften....


 

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Personen 4
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Münchner Topographie 4

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Personen

 

Alvise IV. Mocenigo 4
Bresci, Carlo 4
Buttlar´sche Rotte 4
Costa, Othmar 4
Doppelmeier, Alfons 4
Emde, Dr. Heinrich Maria 4
Erlembaldo/Herlembaldus 4
Eulenburg und Hertefeld, Philip Fürst zu 4
Ferkelman, Wenedikt Alexejewitsch 4
Haydn, Michael 4
Jägermeier, Otto 4
Kessel, Josef 4
Kremplsetzer, Georg 4
Meyrink, Gustav 4
Milde, Vinzenz Eduard 4
Neßler, Viktor 4
Paluselli, Stefan 4
Somogiten 4
Stephan, Rudi 4
Tschenett, Leonhard 4
von Balthasar, Hans Urs 4
Ygdrasilovic, Zwi 4
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Musik

 

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Orte

 

Villa d´Este 4
Kloster Frauenreuth 4
   
   
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Münchner Topographie

 

Blasiusbergl 4
Café Hippodrom 4
Restaurant Waltherspiel 4
   
   
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Rudi Stephan
In seinem Buch 'Don Ottavio erinnert sich' veröffentlicht Herbert Rosendorfer einen Aufsatz mit dem Titel 'Eine zerstörte Hoffnung. Das fragmentarische Gesamtwerk Rudi Stephans'.
Er schildert das kurze Leben des Wormser Komponisten, der im Alter von nur 28 Jahren im Ersten Weltkrieg gefallen ist.

Wahr! 13.05.2003

 

Diesen Komponisten und sein Schicksal hat es wirklich gegeben. Seine ehemalige Schule in Worms ist seit 1976 nach ihm benannt: http://www.rsg.biz-worms.de/de/rsg/home/index.html
Dort findet sich auch ein kurze Biographie: http://rsg.biz-worms.de/schule/de/rsg/unsere_schule/schulkonzept/faecher/musik/index.html
Die Münchner Philharmoniker haben gerade in diesen Tagen einige seiner wenige Werke aufgeführt: http://www.muenchnerphilharmoniker.de/online/german/personen.php3?ID=597&KID=169
Noch ein Link auf der Seite Klassika:
http://www.klassika.info/Komponisten/Stephan/
 
 
 

 

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Otto Jägermeier
Otto Jägermeier ist ein "Scherz alter, gediegener Musikwissenschaftler" (Oliver Buslau). Eine rein fiktive Person, welche inzwischen ein beachtliches Eigenleben führt. Im Werk Herbert Rosendorfers kommt Jägermeier mehrfach vor. In 'Don Ottovio erinnert sich' ist ihm ein Aufsatz gewidmet: 'Der Einsiedler auf Madagaskar. Komponist Otto Jägermeier - eine Fiktion'. Schon in seinem Roman 'Das Messingherz' läßt er von der Figur Jakob Schwalbe den Komponisten erfinden: "So machte die Redaktion eines renommierten Musiklexikons den Fehler, Schwalbe zur Mitarbeit aufzufordern. Neben etwa hundert ernsthaften Artikeln über Musiker und Musikbegriffe schob er der Redaktion acht komplette Biographien über Musiker unter, die es nie gegeben hatt. Er erfand... den neudeutschen Tondichter Otto Jägermeier, dessen - selbstverständlich auch erlogenen - Briefwechsel mit Richard Strauss er herausgab und von dem er in seinem Konzertzyklus ein (in Wirklichkeit von Schwalbe selbst komponiertes) unglaublich abstruses Tonstück für zwei Posaunen und Gitarre aufführen ließ." 21)
Eine weitere Erwähnung findet sich in der Erzählung 'Ball bei Thod': "Zwischen den Schwalben in Armagnac und den flambierten Pferdeohren ließ sich der Hausherr dann herbei, einen 'Marche nocturne silencieuse' für Harfe solo des einstmals weltberühmten, später in Madagaskar bei Motivsuche verschollenen und nun zu Unrecht völlig vergessenen Komponisten Otto Jägermeier zu spielen." 25)
 

Erfunden! 12.05.2003

 

Eine harte Nuß! Aber Erfindung bleibt Erfindung, auch wenn sie noch gut getarnt ist! Zunächst:
Im Musiklexikon "Riemann" findet sich tatsächlich ein Eintrag "Otto Jägermeier" und zwar bis zur X. Auflage 19xx.
In Berlin gibt es ein "Musikinstitut Otto Jägermeier (MIO)" mit angeschlossenem "OJOT-Verlag", der es sich zur Aufgabe gemacht hat, das Gesamtwerk Jägermeiers herauszugeben.
Noch ein paar Quellen zu Jägermeier: http://www.schulmusiker.info/?load=http://www.infoschulmusik.de/cgi-bin/pre_cgi.pl?12.2&load=frontmitte
sowie
http://www.zeit.de/archiv/2001/13/200113_st-musik.xml

http://www.klassika.info/Komponisten/Jaegermeier_Otto/


http://www.codexflores.ch/quellen_ind2.php?art=28

http://www.coloramafilm.de/de/index.htm?schwein.htm

Festzustellen bleibt, daß Herbert Rosendorfer die Erfindung lediglich aufgegriffen und weitergesponnen hat. Ob und inwieweit er an der Entstehung beteiligt war, wissen wir (zur Zeit) noch nicht.
 
 
   

 

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Georg Kremplsetzer
In seinem Buch 'Don Ottavio erinnert sich' berichtet Herbert Rosendorfer in einem Aufsatz mit dem Titel 'Georg Kremplsetzer und seine Operette >Der Vetter auf Besuch<. Eines Münchner Komponisten spärliche Erdenspuren' über den fast vergessenen Komponisten aus Vilsbiburg, von dem fast keine Werke mehr erhalten geblieben sind. 20)

Wahr! 12.05.2003

 

Auf der Homepage der Stadt Vilsbiburg wird das Geburtshaus Kremplsetzer gezeigt: http://www.vilsbiburg.de/wappen4/museum/sonderaus/kremplsetzer.htm
Auf der gleichen Seite findet sich noch eine biographische Erwähnung Kremplsetzer:
http://www.vilsbiburg.de/wappen4/geschichte/1800.htm
Im Cache der Suchmaschine "google" findet sich ferner noch ein Hinweis auf eine Aufführung der Operette 'Ein Vetter auf Besuch' im Rahmen der "Nacht der Museen" der Stadt Düsseldorf (2002?): http://www.google.de/search?q=cache:JGC4bHnmEkoC:www.nacht-der-museen.de/duesseldorf/content/performance.html+kremplsetzer&hl=de&ie=UTF-8
 
 
 
 

 

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Alfons Doppelmeier
"Alfons Doppelmeier*, der das Münchner Wetter von 1892 bis 1958 sorgfältig registriert und in seinem kleinen Büchlein >60 Jahre Wetter und Unwetter über meiner Heimatstadt< kommentiert hat, kommt zu dem Schluss, der Föhn sei im Herbst besonders tückisch."1)<  In der Fußnote dazu heißt es: „*Alfons Doppelmeier (1870 – 1958) war Hausbesitzer in der Au. Er hatte keine andere Leidenschaft als das Wetter. Als er 22 Jahre alt war, also 1893, begann er das Wetter im München zu registrieren. Da er keinen Beruf auszuüben brauchte – er führte eine schöne, man muss schon sagen: Standesbezeichnung: Privater oder Privatier -, konnte er sich ganz seiner Leidenschaft der Wetterbeobachtung widmen. Er machte das nach fast künstlerischen Gesichtspunkten. So verzeichnete er z.B. sämtliche merkwürdigen Wolkenbildungen nach Objektgruppen. Sein obengenanntes Büchlein vermerkt, dass am 6. August 1912 über dem Nockherberg eine dem Prinzregenten Luitpold ähnliche Wolkenbildung zu sehen war...“

 

Erfunden! 04.05.2001

 

In einem persönlichen Gespräch mit Herbert Rosendorfer hat dieser "zugegeben", daß Alfons Doppelmeier eine Erfindung von ihm ist.  
 
 

 

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Dr. Heinrich Maria Emde
„Im Zusammenhang mit den zunehmenden Besuchern der Waldler in München ist auf eine interessante Beobachtung hinzuweisen, die ein gewisser Dr. Heinrich Maria Emde – Gelehrter der seltenen Fächerverbindung Ethnologie/Soziologie – einmal auf dem Oktoberfest gemacht hat. Dr. Emde hatte sich bei Gelegenheit des für bayrische wissenschaftliche Gremien obligatorischen Oktoberfestnachmittags seines Instituts in das Augustiner-Zelt begeben. Dabei war er in die Nachbarschaft des Tisches geraten, an dem zwei Herren aus dem Landkreis Deggendorf saßen. Die Münchner Stadtmenschen, ob Eingeborener, ob Preiß, kleiden sich seit Jahren im Trend des Trachten-Looks zum Oktoberfestbesuch einheitlich in grün passepoilierten Loden mit Samtweste und rosa Krawatte. Bis in den Bayrischen Wald hat sich  der Trachten-Look noch nicht durchgesprochen, die Waldler erscheinen noch stadtfein in Versandhauskonfektion. Die beiden stadtfeinen Waldler versuchten, mit den anderen Gästen an ihrem Tisch in Konversation zu kommen. Zunächst waren diese anderen Gäste lodenumtuchte Preußen. Die verstanden die Witze der Waldler nicht. Als die Preußen gegangen waren, setzten sich ein paar lodene Münchner an den Tisch. Ihnen waren die Witze zwar verständlich, aber zu alt. Als dann als dritte Schicht eine Loden-Gruppe aus Murnau, also aus dem bayrischen Oberland, kam, wurde der Ethno-Soziologe Dr. Emde bereits fachlich neugierig. Die Waldler erzählten ihre Witze zum dritten Mal. Sie waren den Murnauern zu fad. Erst als die Besetzung des Tisches ein weiteres Mal wechselte, klappte es mit der Unterhaltung. Diesmal kamen nämlich türkische Gastarbeiter, die kein Deutsch sprachen, an den Tisch der Waldler, und sofort verstand man sich. Dr. Emde arbeitet seitdem an einer interessanten Studie über die ethnisch-soziologischen Parallelen zwischen dem bayrischen Landkreis Deggendorf und dem inneren Anatolien.“
2)

 

Wahr/Erfunden ?  
 
 
 

 

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Leonard Tschenett
„Der Prinz klopfte und klopfte, aber da öffnete sich nur oben ein Fenster, und ein Kastellan schaute herunter, grinste hämisch und sagte, der Prinz möge sich zurück nach Böhmen verfügen, was der auch tat." 3) In der Fußnote dazu heißt es weiter: „Der Name des Kastellans ist überliefert: Leonard Tschenett. Eine ferne Ur-Enkelin von ihm, Anna Katharina Tschenett, heiratete einen gewissen Friedrich Rosendorfer und ist die Großmutter des Verfassers (d.h. Herbert Rosendorfers). Margarete Maultasch schenkte dem Kastellan Leonard Tschenett für seine loyale Haltung einen kunstvoll geschnitzten Betstuhl. Der Betstuhl blieb in der Familie, zwar hochgeehrt, aber durch mehrfache Erbteilung beeinträchtigt, denn keine Tschenett-Linie wollte ohne mindest einen Teil des Betstuhles sein.

Wahr/Erfunden ?  
 
 
 

 

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Stefan Paluselli
„Es sollten die >Sogetti diversi per il Cembalo< eines vergessenen und jüngst wieder ausgegrabenen Tiroler Klosterkomponisten des 18 Jahrhunderts namens Stefan Paluselli eingespielt werden. Fedora nahm den Auftrag anließ sich die Noten schicken und begann die Stücke zu studieren. Sie wollte gewissenhaft sein und nicht nur die Musik herunterspielen. Sie ging in die Nationalbibliothek und schaute in einem Speziallexikon nach: ‚Paluselli Stefan (Taufname Johann Anton), *9. Januar 1748 in Kurtasch (Südtirol),
27. Februar 1805 in Stams (Oberinntal)...’ Der Artikel war nicht sehr ausführlich, aber im kleingedruckten Anhang ‚Literatur’ fand sich der Hinweis auf einen Aufsatz über Paluselli aus der Feder eines Musikforschers namens Othmar Costa in der Zeitschrift ‚Merkur’< 4)

 

Wahr! 10.03.2013  
Den Komponisten Stefan Paluselli gibt es wirklich. Er stammte aus Kurtatsch und war Ordenspriester im Stift Stams. Belege: http://de.wikipedia.org/wiki/Stefan_Paluselli
Othmar Costa gibt es auch: http://webapp.uibk.ac.at/tontraegerkatalog/mws.xsql?&tontraeger_id=64

 
 
 
 

 

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Café Hippodrom/Blasiusbergl
„Der alte Oberstaatsanwalt F. erzählt: Wenn Sie von hier aus zum Café >Hippodrom< gehen, das Sie ja, meine lieben jungen Kollegen, besser kennen als die Strafprozessordnung, kommen Sie an einem  alten Brunnen vorbei. Gleich neben dem Brunnen öffnet sich die Häuserfront ein wenig, denn dort mündet eine stille Gasse in den Lärm des vorüberflutenden Verkehrs - einer der wenigen stillen Winkel, die wir hier herum noch haben. Die stille Gasse erweitert sich drinnen ein wenig und bildet an der ziemlich schäbigen Hinterfassade eines großen Hotels einen dreieckigen Platz, den die alten Leute >Blasiusbergl< nennen; kein Mensch weiß warum, den es geht dort weder bergauf noch bergab. Es ist wohl auch längst gleichgültig, denn die Gasse heißt inzwischen Straße und benennt sich nach irgendeinem vermutlich verdienstvollen Bürgermeister oder Bischof.“ 5)

 

Wahr/Erfunden ?  
 
 
 

 

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Villa d´Este
„Vor einigen Jahren hatte ich das Glück, für den Kulturfonds des Europarates ein Gutachten ausarbeiten zu dürfen, welche Arbeit mich für einige Zeit nach Rom führte, genauer gesagt: nach Tivoli, dem großartigen alten Tibur, das mit seinen Ruinen an den Kaiser Hadrian erinnert. Aber nicht diese verfallenen Monumente waren der Gegenstand meiner Arbeit, sondern das andere Bauwerk, das Tivoli weltberühmt gemacht hat: die Villa d´Este und ihr Park mit den Wasserspielen. Franz Liszt hat sie in einem Klavierstück besungen, einer virtuosen Studie mit dem Titel >Les jeux d´eaux à la Villa d´Este<, dem vierten Stück des letzten Bandes der >Années de Pélérinage<, das zu bekannt ist, zu oft gespielt, als dass man noch merkte, wie kühn und seiner Zeit vorausgreifend Liszt da geschrieben hat. Franz Liszt hat hier einige Jahre gewohnt, woran eine kleine Tafel – von patriotischen Ungarn angebracht – im Vorhof der Villa erinnert; 1869 ist er aus seiner Wohnung am Monte Mario in die größere Stille von Tivoli heraufgezogen. Weniger bekannt sind die beiden anderen Klavierstücke, in denen Liszt seine Impressionen aus Tivoli verarbeitet hat. Beide heißen >Aux cyprés de la Villa d´Este<, das zweite davon beginnt wie das >Tristan<-Vorspiel Wagners oder fast so, jedenfalls erinnern die Eingangstakte an den berühmten und rätselhaften >Tristan<-Akkord, der die bis dahin geltende Harmonielehre umgeworfen hat. Die Stücke sind 1869 und 1877 geschrieben, nach dem >Tristan< Wagners, aber man hat herausgefunden, dass Liszt wiederum mehr als zehn Jahre vor dem >Tristan< jene enigmatische Harmonienfolge in der Klavierbegleitung eines Liedes verwendet hat.“
6)

 

Wahr/Erfunden ?  
 
 
 

 

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Die Buttlar´sche Rotte
"Albin Kessel ging zum Bücherregal und nahm einen Lexikon-Band heraus. >Buttlar, Eva von<, las er vor, >geb. 1670 in Eschwege, gest. nach 1717, führte in Eisenach als Hofdame 10 Jahre lang ein weltliches Leben, trennte sich 1697 von ihrem Mann und stiftete 1702 zu Allendorf eine philadelphische Societät, deren Kern außer ihr Winter, Appenfelder und zwei Fräulein von Kallenberg bildeten. Hier schlugen chiliastische Schwärmerei und die mystische Lehre von der geistlichen Ehe in Unzucht und Gotteslästerung um. Von Allendorf ausgewiesen, ging die Gesellschaft 1704 nach Sasmannshausen, trat, dort entdeckt, in Köln zur katholischen Kirche über, begann aber das alte Wesen von neuem in Lüde bei Pyrmont, trennte sich dann, zu schwerer Strafe verurteilt, und löste sich in Altona auf. Weiterhin führte Eva wieder ein ehrbares Leben. Vgl. Keller (im Tb. fälschlich "Koller" Anm. d. V.): "Die Buttlarsche Rotte", in: Zeitschrift für historische Theologie, 1845<"7)
Herbert Rosendorfer hat die Buttlarsche Rotte noch ein zweites Mal erwähnt und zwar in seinem Roman "Das Messingherz". Dort läßt er die Hauptfigur des Romans, Albin Kessel, mit einem Exposé beim Bayerischen Rundfunk vorsprechen: >"Haben Sie, Frau Marschalik, jemals etwas von der 'Buttlarschen Rotte' gehört?" "Nein", sagte Frau Marschalik. "Buttlarsche Rotte?" "Die Geschichte von der Buttlarschen Rotte hat Dürrenmatt nur noch nicht gelesen, sonst bräuchte ich sie Ihnen hier nicht zu erzählen. Eva von Buttlar war eine adelige Dame aus Eschwege im Hessischen - die Sache spielt zu Anfang des 18. Jahrhunderts - ..."< 7a

 

Wahr! 13.08.2002  
Unter der Buttlarschen Rotte, auch "Evische Sozietät" genannt, versteht man eine Gruppe radikaler Pietisten um Eva von Buttlar (1665-1721),  die sich Anfang des 18 Jahrhunderts im Wittgensteiner Land niederließ und wegen ihrer radikalen Kritik an der Amtskirche sowie ihrer promiskutiven Lebensweise heftiges Aufsehen erregte und schließlich von Graf Heinrich Albrecht zu Sayn-Wittgenstein des Landes verwiesen wurde. Belege: Biographisch-Bilbliographisches Kirchenlexikon: http://www.bautz.de/bbkl/b/buttlar_e.shtml
Nicht sicher ist, ob die Gruppe wirklich nach Köln übersiedelte. Das Leben der Eva von Buttlar wird von Forschern sehr kontrovers interpretiert.
Weitere Informationen
 
 
 

 

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Walterspiel
"So stieg also der Dienstmann Franciskus-Josephus aus seinem Kessel, trocknete das Öl mit Löschpapier an, nahm das schwarze Kuvert und zischte durch das rußige Loch hinauf direkt in die Maximilianstraße, wo er das Restaurant "Walterspiel" aufzusuchen gedachte."8) 

 

Wahr! 01.07.2002  
Das Restaurant "Walterspiel" hat es gegeben und zwar in Verbindung mit dem berühmten Koch Alfred Walterspiel (1881-1960) der mit seinem Bruder Otto von 1925 bis 1960 das Hotel "Vier Jahreszeiten" in München leitete. Im Hotel befand sich das Restaurant "Walterspiel". Heute gehört das Hotel zur Kempinski-Gruppe. Auf der Homepage kann man unter "Historie"  eine Anekdote zum Restaurant "Walterspiel" nachlesen: http://www.kempinski-vierjahreszeiten.de/de/index.php"
Weitere Informationen zu Alfred Walterspiel unter:
http://www.gargantua.com/glossar/gl_w.htm
Herbert Rosendorfer erwähnt das Restaurant "Walterspiel" ferner in seinem Buch "Die Nacht der Amazonen" 8)
 
 
 

 

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Hans Urs von Balthasar
"Riegel setzte sich in seinem kargen Pilgerhospizzimmer aufs Bett und las in dem Buch, das ihm der Pfarrer (»zur Vorbereitung«) gegeben hatte: >In der Fülle des Glaubens< von Hans Urs von Balthasar." 10)

 

Wahr! 26.04.2001  
Balthasar, Hans Urs von: " In der Fülle des Glaubens". Hans Urs von Balthasar-Lesebuch. - Herausgegeben von Medard Kehl und Werner Löser. - Zweite Auflage. Basel u. a., Herder Verlag, 1981. Gefunden im Zentralen Verzeichnis antiquarischer Bücher  
 
 

 

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Josef Kessel
>"Joseph Kessel", fuhr Wermut Graef fort, "der k.u.k. Marineforstintendant war - ein Titel wie ihr zugeben müßt, von seltenem geradezu exotisch - altösterreichischem Reiz - Joseph Kessel, der Erfinder der Schiffsschraube, stammte aus Chrudim." 9)<  

 

Wahr! 26.04.2001  
nachzulesen im Österreich-Lexikon unter:
http://www.aeiou.at/aeiou.encyclop.r/r532871.htm
 
 
Die fragliche Person heißt in Wirklichkeit Josef Ressel! Er ist wahrhaftig der Erfinder der Schiffschraube, wurde auch in Chrudim der damaligen Czechoslowakei(?) geboren und war tatsächlich Marinefortsintendant!  

 

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Ferkelman, Wenedikt Alexejewitsch
>Am Freitag kaufte Kessel die Freitagsausgabe, am Samstag, nach dem Frühstück, ging Kessel noch einmal hinüber, kaufte die 8. Symphonie von Bruckner unter Konwitschny für umgerechnet ein paar Pfennige und (das war für Jakob Schwalbe als Weihnachtsgeschenk gedacht) die Symphonie No. 18 über abchasische Themen von Wenedikt Alexejewitsch Ferkelman in Cis-Dur opus 88, und das Neue Deutschland vom Samstag.<11)

 

Wahr/Erfunden ?  
 
 
 

 

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Kloster Frauenreuth
>Die elf Insassinnen des Klosters zu Frauenreuth gehörten dem Orden der Sandalierten - eine Mittelstufe zwischen den Beschuhten und den Barfüßigen - Olivetanerinnen strenger Observanz (Congregatio Santae Mariae montis Oliveti Sandalita) und damit der betenden Sorte von Nonnen an< 12)

Wahr/Erfunden ?  
 
 
 

 

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Carlo Bresci
>Am 29. Juli 1900, einem Sonntag, wurde in Monza der König von Italien Humbert I. durch einen Schuß getötet. Den Schuß gab ein Anarchist namens Carlo Bresci ab... Der Anarchist Bresci, der Mörder des Königs Humbert, war Koch, der erste anarchistische Koch, der in die Geschichte eingegangen ist.
Die Polizei durchsuchte natürlich auch Brescis Wohnung. Bresci lebte in Mailand... Unter den Habseligkeiten Carlo Brescis, die allesamt beschlagnahmt wurden, fand sich ein Manuskript, das neue Verwirrung bei den Ermittlungen stiftete. Es handelte sich um ein Fragment - 81 Seiten - des Manuskripts zu einem Kochbuch, allerdings zu einem Kochbuch besonderer Art...
* Bresci hatte in seinem Fragment die Nahrungsmittel und Speisen, auch die Getränke, in revolutionäre und reaktionäre eingeteilt. Es handelte sich also um nichts weniger als ein Kochbuch nach soziologischen Gesichtspunkten, ein Gedanke, der erstaunlicherweise bis heute nicht wieder aufgegriffen wurde.
Rote Nahrungsmittel (mit wenigen Ausnahmen) gelten Bresci als revolutionär: Tomaten, Radieschen, Radicchio..., Rotwein, Himbeeren, Kirschen, Blutwurst usw... An roten Nahrungsmitteln gilt als reaktionär der Hummer. Überhaupt zeigt Bresci einen Zug ins Asketische. Alles, was nicht schmeckt, gilt ihm als revolutionär, alles, was anderen als Leckerbissen gilt, als reaktionär. Polenta, Hirse mit Sirup, Preßsack sind seiner Ansicht nach revolutionäre Speisen, Fasane zum Beispiel, Forellen, Zunge in Madeirasauce usw. sind reaktionäre Gerichte. Der Gipfel an reaktionärer Küchenpraxis ist für Bresci natürlich der Kaiserschmarrn.<
* Vor diesem Satz steht im Original: >Die 81 Blätter befinden sich heute in der Biblioteca Nazionale Braidense in Mailand, Kat. No. 3 R-1637/19/II/34.< 13

Wahr/Erfunden ?  
 
 
 

 

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Somogiten
"In Lettland", sagte Herr v. Gnalkow, "backen die somogitischen Bauern solche Fladen...Sie backen nur einmal in vier Jahren... Das somogitische Bauernbrot, dies Fladen, die sie 'Swilpa' oder 'Kokle' nennen, sind so hart, daß - also, es war so, daß meine Mutter eine solche Swilpe oder Kokle auseinanderbrechen wollte, sie werden in oft meterlangen Stangen oder besser gesagt, Balken gebacken -..." 14)

Wahr/Erfunden ?  
 
 
 

 

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Meyrink, Gustav
"Schlichte Menschen, milde gesagt, 'schlicht wie Läuse', um den Balten Gustav v. Meyrink zu zitieren, der es ja wissen mußte." 15)

Wahr! 06.04.2003  
Die Person gibt es, allerdings ohne "von". Der Herr ist auch keine Balte, sondern in Wien geboren. Nachzulesen im Österreich-Lexikon unter: http://www.aeiou.at/aeiou.encyclop.m/m600000.htm
 
 
 
 

 

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Michael Haydn
"Geistliche Lieder wollte er dann im Duett mit ihm singen, vor allem die 'Deutsche Messe' von Michael Haydn: 'Hier liegt vor Deiner Majestät / im Staub die Christenschar',..." 18)

Wahr! 06.05.2003  

Johann Michael Haydn (1737 bis 1806) ist der jüngere Bruder des, bekannteren, Joseph Haydn
Quellen: http://www.karadar.com/Worterbuch/haydnM.html
In Salzburg gibt es eine "Johann-Michael-Haydn-Gesellschaft":
http://www.sbg.ac.at/mus/jmh/gesellschaft.htm

http://www.cantate-online.de/artikel/0202-1.htm
 

 
 
   

 

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Milde, Vinzenz Eduard
"Der Erzbischof von Wien, Vinzenz Eduard Milde, eher ein liberaler Mann, der allerdings - als in Brünn geboren - schrecklich böhmakelte, glaubte dem Kaiser Vorhaltungen wegen dieses Korbrollens machen zu müssen." 16)

Wahr! 08.04.2003  

Vinzenz Eduard Milde war tatsächlich von 1832 bis 1853 -  als erster Bürgerlicher seit eineinhalb Jahrhunderten (Bautz) - Erzbischof von Wien: Quelle: "Bautz":
http://www.bautz.de/bbkl/m/milde.shtml
 

 
 
   

 

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Neßler, Viktor
"Vertont vom größten Komponisten, der je gelebt hat: Viktor Neßler. Seine Oper "Der Trompeter von Ofterdingen ist das absolute Spitzenkunstwerk der Musikgeschichte..." 17)

Wahr! 08.04.2003  

Es gibt den Komponisten Viktor Neßler (auch: Nessler). Beim "Trompeter von Ofterdingen" hat sich Herbert Rosendorfer mal wieder einen Scherz erlaubt. Richtig ist "Der Trompeter von Säckingen". Quelle:
http://www.haas-koeln.de/Nessler.htm

 
 
   

 

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Eulenburg und Hertefeld, Philipp Fürst zu
"Er erzählte von Vorgängen, die sich jenseits dieser Pforte abgespielt hatten: vom Rücktritt des preußischen Landwirtschaftsministers von Heyden (im Zusammenhang mit der Affäre Eulenburg)..." 19

Wahr! 07.05.2003  

Die Affäre Eulenburg ist real, ebenso wie Fürst Philipp, wie der Link des "Deutschen Historischen Museums" belegt:
http://www.dhm.de/lemo/html/biografien/EulenburgHertefeldPhilipp/
 

 
 
   

 

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Prof. Zwi Ygdrasilovic
"Nun hat - leider noch nicht in deutscher Übersetzung - der durch seine Forschungen über Friedrich II. von Preußen bekanntgewordene Professor Zwi Ygdrasilovic eine Untersuchung veröffentlicht, die geeignet ist, eine bisher schmerzliche Lücke sowohl in der Vampirologie als auch in der Soziologie zu schließen" 22)
"Geschichte und Person Friedrichs II. von Preußen - den die Preußen selber >den Großen< heißen, haben uns ja bis in die jüngste Zeit zahlreiche Rätsel aufgegeben...Wie gesagt, erst in jüngster Zeit haben die historischen Forschungen des Zwi Ygdrasilovic verblüffendes Licht in die vielbeschriebene, aber dennoch dunkle Biographie Friedrichs II. gebracht. 23)

 

Erfunden! 14.03.2004

 

Es gibt keinen Hinweis, daß Zwi Ygdrasilovic existiert - oder existiert hat. Deshalb: eine erfundene Figur!  
 
 

 

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Alvise IV. Mocenigo
"Es war in Venedig unter der Regentschaft des Dogen Alvise IV. Mocenigo. Die großen Zeiten der Republik waren längst vorüber. Der Korse, dem sie zum Opfer fallen sollte, war bereits geboren. Der Glanz Venedigs war bereits am Erlöschen, sein Ruhm flackerte nur noch, und wo einst Kaufherren die Güter der Welt verhandelten, verschacherten dunkle Existenzen beider Erdhälften Wurzeln und Früchte der Sünde. Die alten Familien waren müde geworden... Wenn auch ein Mocenigo auf dem Thron im Dogenpalast saß und wenn auch die weißgekleideten Nonnen in den Höfen der Klöster am Lagunenufer die engelhaften Konzerte der Gabrieli und des Vivaldi spielten, das Volk in den Theatern dem Pessarino und der Brunetta zulachte, so regierte doch über der Stadt ein unheimliches, unbekanntes Furienheer grausamer Intrigen, das nur hier und da - augenblicklichen Schrecken verbreitend, aus Vorsicht sofort wieder vergessen - in Gestalt seiner grauen Schergen ans Licht trat und seine bedauernswerten Opfer vor unerbittliche, blutrünstige Gerichte und in die feuchten Gefängnisse schleppte, aus denen es kein Entrinnen gab." 24)

Wahr! 26.03.2004

 

Der Doge mit dem Namen Alvise IV. Mocenigo ist eine historische Figur. In den Dogenlisten taucht der Name auf:
http://www.onlipix.com/rois/italie/doges.htm
und:
http://www.wegm.com/coins/ref/complete_vn.htm

 
 
 
 

 

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Erlembaldo/Herlembaldus
"Es war ausgerechnet der Tag des heiligen Erlembaldo (lateinisch Herlembaldus), des Patrons der Insel..." 26)

Wahr! 18.05.2010  
Die Person gibt, bzw. gab es. Der Heilige ist auch unter dem Namen "Arialdo" bekannt: Quelle: Ökumenisches Heiligenlexikon:
http://www.zeno.org/Heiligenlexikon-1858/A/Herlembaldus,+S..
und
http://www.heiligenlexikon.de/BiographienA/Arialdo.html
sowie
http://www.heiligenlexikon.de/Stadler/Arialdo.html
 
 
 
 

 

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1) aus: "Königlich bayerisches Sportbrevier", S. 48f.  zurück zu Doppelmeier
2) aus: "Königlich bayerisches Sportbrevier", S. 21f.  zurück zu Emde
3) aus: "Königlich bayerisches Sportbrevier", S. 29f.  zurück zu Tschenett
4) aus: "Die Frau seines Lebens", S. 63   zurück zu Paluselli/Costa
5) aus: "Knabe, mit einer Katze spielend", S. 7    zurück zu Hippodrom/Blasiusbergl
6) aus: "Die Frau seines Lebens", S. 7    zurück zur Villa d´Este
7) aus: "Die Erfindung des SommerWinters", S. 44  zurück zur Buttlarschen Rotte
7a) aus: "Das Messingherz", S. 39-41  zurück zur Buttlarschen Rotte
8) aus: "Die Erfindung des SommerWinters", S. 98
siehe auch: "Die Nacht der Amazonen, S. 224
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9) aus: "Die Erfindung des SommerWinters"; S. 46  zurück zu R(K)essel
10) aus: "Der Totbeter", in: Die Erfindung des Sommer-Winters", S. 35  zurück zu Balthasar
11) aus "Das Messingherz", S. 342  zurück zu Ferkelman
12) aus: "Die Frau seines Lebens", S. 86  zurück zu Frauenreuth
13) aus: "Das Kochbuch des Anarchisten", in: Über das Küssen der Erde", S. 146f.  zurück zu Bresci
14) aus: "Kadon, ehemaliger Gott", S. 51f.  zurück zu Somogiten
15) aus: "Kadon, ehemaliger Gott", S. 124  zurück zu Meyrink
16) aus: "Kadon, ehemaliger Gott", S. 101  zurück zu Milde
17) aus: "Kadon, ehemaliger Gott", S. 99  zurück zu Neßler
18) aus: "Herkulesbad", S. 95  zurück zu Haydn
19) aus: "Herkulesbad", S. 94  zurück zu Eulenburg
20) aus: "Don Ottavio erinnert sich", S.156-160  zurück zu Kremplsetzer
21) aus: "Das Messingherz", S. 35  zurück zu Jägermeier
22) aus: "Über das Küssen der Erde"; S. 57  zurück zu Ygdrasilovic
23) aus: "Der Ruinenbaumeister", Zürich 1976, S. 251  zurück zu Ygdrasilovic
24) aus: "Der Ruinenbaumeister", Zürich 1976, S. 38f.  zurück zu Mocenigo
25) aus: "Ball bei Thod", München 1980, S. 15  zurück zu Jägermeier
26) aus: "Der Mann mit den goldenen Ohren", Köln 2009, S. 15  zurück zu Erlembaldo/Herlembaldus

 

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Die Beispiele werden fortgesetzt. Letzte Aktualisierung: 08.11.2005