Alfred Hitchcock

Alfred Hitchcock ist der berühmteste „Thriller-und-Suspense“ Regisseur des 20. Jahrhunderts. Seine Werke rufen bei Kinofreunden in aller Welt auch heute noch begeisterte Reaktionen hervor. Filme wie „Psycho“, „Das Fenster zum Hof“ oder „Rebecca“ gehören zu den Klassikern des Genres.  Er wurde am 13. August 1899 im Bezirk Leytonstone, im Londoner East End als drittes Kind von William und Emma Hitchcock geboren.

Hitchcock´s Credo:

  • Visuell
    „Wenn man im Kino eine Geschichte erzählt, sollte man nur den Dialog verwenden, wenn es anders nicht geht… Wenn man einen Film schreibt kommt es darauf an, den Dialog und die visuellen Elemente säuberlich zu trennen und, wann immer es möglich ist, dem Visuellen den Vorrang zu geben vor dem Dialog.“ (Truffaut, S. 54)
  • Schurken
    „Je gelungener der Schurke, um gelungener ist der Film. Das ist die große Kardinalregel“ (Truffaut, S. 187)
  • Spannung
    „Wir reden miteinander, vielleicht ist eine Bombe unter dem Tisch, und wir haben eine ganz gewöhnliche Unterhaltung, nichts besonderes passiert, und plötzlich, bumm eine Explosion. Das Publikum ist überrascht, aber die Szene davor war ganz gewöhnlich, ganz uninteressant.“ (Truffaut, S. 64)
  • Suspense
    „Die Bombe ist unter dem Tisch und das Publikum weiß es… Das Publikum weiß, daß die Bombe um 1 Uhr explodieren wird, und jetzt ist es 12 Uhr 55 – man sieht die Uhr. Dieselbe unverfängliche Unterhaltung wird plötzlich interessant, weil das Publikum an der Szene teilnimmt.“ (Truffaut, S. 64)

  • MacGuffin
    „Das ist eine Finte, ein Trick, einen Dreh, wir nennen das ‚gimmick’… MacGuffin ist also einfach eine Bezeichnung für den Diebstahl von Papieren, Dokumenten, Geheimnissen. Im Grunde sind sie ohne Bedeutung und die Logiker suchen an einem falschen Ort nach der Wahrheit“ (Truffaut, S. 125)

Alfred Hitchcock
michalis

Literatur über Alfred Hitchcock

Filmmuseum Düsseldorf (Hrsg): „Obsessionen – Die Alptraumfabrik des Alfred Hitchcock“, Marburg 2000, Schüren Verlag Fischer, Herwig: „Der Duschmord in Alfred Hitchcocks ‚Psycho‘. Eine Mikroanalyse“, Erlanger

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